Frank Winter – Gründer der Stralsunder Softwarefirma AppFox.de

„Hey, ich bin Frank und habe Wirtschaftsinformatik (MA) studiert. Vom Studium zur eigenen IT-Firma.

Steckbrief Frank Winter

© Hochschule Stralsund

Nach dem Studium…
ging es direkt in die Praxis. Neben meiner Tätigkeit als Projektkoordinator für Softwareentwicklung, bei welcher ich ein kleineres Team von Softwareentwicklern bei der Programmierung eines Betriebssystems samt Umgebung für „embedded systems“ leitete, tüftelte ich nach und nach an
dem Aufbau einer eigenen Softwarefirma. Zunächst nebenberuflich und im Januar 2010 war es soweit: Ich gründete AppFox.de mit Büroräumen im Stralsunder Innovations- und Gründerzentrum.

Jetzt arbeite ich…
als Inhaber meiner eigenen Firma AppFox.de. Zunächst als Einzelunternehmung gegründet sind wir mittlerweile ein kleines Team von App- und Webentwicklern und Designern und haben uns auf die Entwicklung von maßgeschneiderten Apps im B2B-Bereich speziell für iOS und Android-
basierte Endgeräte sowie professionellen Web-Lösungen im Bereich CMS, Onlineshops und Webvisitenkarten spezialisiert.

Meine berufliche Entwicklung…
lief sicher etwas ungewöhnlich – ursprünglich in Berlin bei der Deutschen Bahn den Beruf „Kommunikationselektroniker“ erlernt und im Anschluss dort als Streckenlokomotivführer tätig, kam irgendwann der Moment der verhieß: „Das kann’s doch nicht gewesen sein??“ – So ging’s auf
in die wunderschöne Hansestadt am Sund, die mich auch nach dem Studium fesselte. Innerhalb des Studiums lernte ich durch diverse Praktika und als Werkstudent die Vielschichtigkeit der IT-Branche kennen und setzte mein Studium nach Vollendung des Bachelor-Abschlusses mit
dem des Master Of Business Informatics fort.

Der Übergang vom Studium in die Berufswelt war…
eher nahtlos. Bereits im Zeitraum des Verfassens meiner Master-Thesis war ich in der Festanstellung als Projektkoordinator für Softwareentwicklung in Rostock beschäftigt.

Meine Freunde aus dem Studium arbeiten jetzt…
europaweit in großen bzw. mittelgroßen IT-Unternehmen. Die sozialen Netzwerke helfen dabei, weiter in Verbindung zu bleiben.

Wenn ich auf das Studium zurückblicke,…
bin ich im Nachhinein erschrocken, wie schnell die Zeit verging. Gerne denke ich zurück an die freundliche Atmosphäre, den unproblematischen Kontakt zu den Professoren und auch die Unterstützung und das Verständnis unserer familienfreundlichen Hochschule für meine zwei,
während meiner Studienzeit zur Welt gekommene Kinder. Unvergessen bleiben aber auch nächtelange Parties auf dem Campus, die Zeit in der WG in der Altstadt und später
in Holzhausen und der Kontakt mit unzähligen verschiedensten Menschen hier.

Mein Tipp für Studieninteressierte und Studenten ist, …
Tragt euch möglichst früh als Mietinteressent für ein WG-Zimmer in Holzhausen ein. Dort zu leben war toll – in direkter Nähe des Strelasund, der Hochschule und – ganz wichtig – der Studentenkneipe Haus 8 ;).“

Gib deinen Senf dazu